Prof. Dr. Mathias Rohe: Islamisches Recht | Jurapol

Jurapol im Dialog mit Prof. Dr. Mathias Rohe, Professor für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Richter am Oberlandesgericht Nürnberg a.D., und Islamwissenschaftler.

Prof. Dr. Mathias Rohe ist einer der renommiertesten Islamwissenschaftler Deutschlands und Verfasser des Buchs „Das islamische Recht“. Der Verfasser stellt fest, dass es sehr ausgeprägte Meinungen über den Islam und das Islamische Recht gibt, bei gleichzeitig großer Unkenntnis über die Materie. Ist Islamisches Recht dasselbe wie Sharia? Ist das Islamische Recht frauenfeindlich und was ist eigentlich der Dschihad genau?

The solution was always the people

The Solution was always the people.

Von Παναγιώτης Τριανταφυλλίδης

When there is medication shortage at the hospital, somebody has to find and restock the medication. When quite a few of our fellow citizens do not have access to doctors and medication, somebody has to provide them with doctors and medication. When the middlemen speculate, somebody has to try and give the opportunity to the local people to buy the basic products in affortable prices. When the government by itself is not able to protect adequately Mount Olympus from fires, we the citizens have the responsibility to assist. When the local citizens have the need for Christmas atmosphere, somebody has to go the extra mile. That’s why and because every problem has some solution let’s all go the extra mile. No socialism and no neoliberalism are going to protect your forest. You are going to protect your forest. You are going to clean your pavement. Society does not change from top down. The country will change from my house. The solution to our problem was never the elections. The solution was always the people. 

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Ich schenke dem Wald einen Tag von meinem Sommer

Ich schenke dem Wald einen Tag von meinem Sommer (Χαρίζω μια μέρα από το Καλοκαίρι μου στο δάσος)

Der Strand in der nähe Katerinis im Norden Griechenlands ist wunderschön. In unmittelbarer Nähe des Strandes befinden sich einige hohe Berge sowie vertrocknete Büsche. Schaut man sich die Landschaft genauer an wird schnell deutlich, dass Umgebung und Klima ein perfekter Nährboden für plötzliche und sich rasch ausbreitende Brände sind – und das in unmittelbarer Nähe einer Ortschaft.

Hier hat die Bürgerinitiative O TOPOS MOU, "Ο Τόπος μου" (mein Ort) die Initiative „Ich schenke dem Wald einen Tag von meinem Sommer“ ins Leben gerufen. Hier, wo das Klima heiß und trocken ist können diese Menschen, die tagtäglich um das Überleben ringen ein wenig entspannen und die Krisenzeiten, wenn auch nur für einen kurzen Augenblick, vergessen.

Für die Sicherheit sorgt diese Initiative der „präventive Feuerbekämpfung“ an der 220 Familien beteiligt sind. Die drei hierfür speziell errichteten und von einer privaten Schule gespendeten Holztürme direkt am Strand werden von den Volontäre in zwei Schichten, jeweils von 10:00 Uhr- 15:00 Uhr und von 15:00 Uhr- 20:00 Uhr besetzt. Ein Heft zum eintragen und ein Fernglas, mehr braucht man nicht. Einer der Beobachtungstürme in 50 km Entfernung wird nur am Wochenende besetzt. Die Menschen können weder das Benzingeld noch die Mautgebühren für die Hin und Rückfahrt bezahlen. Elias Tsolakidis (Aktivist und Informatiker), hat eine online Plattform erstellt, die Anmeldung zum Dienst und Verwaltung unkompliziert gestaltet.

Im letzten Jahr allein wurde ca. 25 – 30 Brandherde entdeckt! Schon bei auffälliger Rauchentwicklung sollen schon die Verantwortlichen benachrichtigt werden. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt - Dank der Selbstorganisation und Einsatz Aller!

 

 

Jurapol in Griechenland!

Jurapol in Griechenland! Reden ist gut, machen ist besser.

Wir befinden uns in Katerini, eine Stadt im Norden Griechenlands. Das Griechenland in einer Krise steckt, ist allgemein bekannt. Gehälter wurden massiv gekürzt, Arbeitslosigkeit ist keine Seltenheit mehr. Millionen von Griechen sind nicht versichert und müssen sehen, wo sie bleiben. Wie fühlen sich denn die Menschen vor Ort und was machen sie denn konkret, um aus dieser Situation endgültig rauszukommen? Wir sind hier, um dies herauszufinden. Das griechische Agrarministerium hat den Einwohnern der Stadt Katerinis, ein Gebäude für mehrere Jahre überlassen. Das Gebäude dient der Medikamentenversorgung, sowie der Lagerung von Nahrungsmitteln. Bedürftige haben hier eine erste Anlaufstelle, wo Ihnen geholfen wird. Der ganze Komplex beinhaltet auch einen großen Innenhof mit einem Gemeinschaftsgarten. Medikamente, die der Ottonormalbürger aus Europa nach Katerini verschickt, werden sorgfältig geprüft und anschließend einsortiert. Die Wirkstoffe werden dann in einer Onlinedatenbank eingegeben. Menschen, die nicht versichert sind und keine finanzielle Mittel haben, können im Internet nachschauen ob das benötigte Medikament zur Verfügung steht. Wenn dies der Fall ist, kann es kostenfrei abgeholt werden. Einen Raum für kleinere Untersuchungen wurde auch eingerichtet. Die Ärzte und Volontäre, die hier aktiv sind, zeigen einen erstaunlichen Zusammenhalt. Die Motivation wächst und die Hoffnung ist lange nicht verloren. Morgen geht es zur Sache. Aktivist ist, wer aktiv ist. Weitere Informationen folgen.

Unterstützt die Menschen vor Ort, indem IHR nicht mehr benötigte Medikamente per Post herschickt! Jede Tablette zählt. Großes Lob an Elias Tsolakidis, der Mann der seinen Tag damit verbringt, die Bürgerinitiativen in Griechenland zu koordinieren und hart daran arbeitet, sein Land vor der kompletten Misere zu retten.

Für ein gemeinsames Europa. Solidarität mit Griechenland!

„Der Revolutionär muss imstande sein, das Gras wachsen zu hören.“ - Karl Marx

Für Medikamentenspenden → Kontakt →Tsolakidis@SporTools.de
Unterstützt die Aktionen: www.otoposmou.gr
Unterstützt Jurapol! https://www.facebook.com/jurapol.de?ref=aymt_homepage_panel

Hilfe zur Selbsthilfe – Griechenland

In Katerini leben 150 Familien die auf Nahrungsmittel-Rationen angewiesen sind. 

Durch die Bürgerinitiative O TOPOS MOU, "Ο Τόπος μου" (mein Ort) ist es den Familien möglich sich einmal im Monat eine Ration abzuholen. Jedes "Essens-Paket" ist fein säuberlich ausgesucht, hinein kommt nur das mindeste was dazu benötigt wird um zu überleben. Um den Überblick über die Rationen zu behalten und welche Familie bereits ein Paket bekommen hat, wurde jede einzelne der 150 Familien in ein digitales Datensystem eingelesen, mehrere Rationen oder Pakete in einem Monat gibt es nicht. Und dabei gibt es auch keine Ausnahmen, das führt Tag täglich zu einem Kampf ums überleben. Zur Tagesordnung gehören hierbei natürlich verbale Auseinandersetzungen, den am Existenz Minimum oder sogar darunter zu leben, setzt einem Menschen psychischen und auch physischen Stress aus.

 

Nichts desto trotz kann dieses System nur funktionieren, wenn jeder einzelne an einem Strang zieht. Deshalb gibt es auch strickte Regeln an die sich gehalten werden muss um als "Belohnung" eine Nahrungsmittel-Ration zu bekommen. Jeder der Familien muss im Monat 8 Stunden Arbeit leisten, dabei ist es nicht wichtig wer die kleineren Arbeiten erledigt die anfallen, das können sich die Familien selbst aussuchen. Als Arbeit zählen alle Dinge die nützlich sind und dazu beitragen zB der Gemeinschaft zu helfen. Um ein paar kleinere Beispiele zu nennen : Renovierungsarbeiten, Rasen mähen, Dachreparaturen, Kartoffeln abladen usw.
Sollte eine der Familien die Arbeit verweigern, einer anderen Familie etwas aus dem "Essens-Paket" wegnehmen, oder aber Lebensmittel nicht verwenden und stattdessen wegschmeißen, wird diese Familie unmittelbar für eine weitere Rationen-Ausgabe ausgeschlossen.

Jede Familie bekommt:

3 Kg Zucker
7 Lit Milch
2 Dosen Oliven
5 Kg Mehl
2 Kg Kichererbsen
3 Kg Reis
1 Kg Weiße Bohnen
3 Dosen passierte Tomaten
1 Packung Salz
7 Kg Nudeln
2 Kg Linsen
1 Flasche Olivenöl

Um die körperlich schwächeren Mitglieder der Familien, wie zB Frauen und Kinder, ebenfalls in den Arbeitsalltag zu integrieren, bietet die Bürgerinitiative an, dass die Betroffenen aus frischen Tomaten Tomatenmark herstellen, welches dann wiederum an die lokale Bevölkerung verkauft wird. Das allerdings nur zum Einkaufspreis der Tomaten.
Das Gemüse wird zunächst gewaschen und gekocht, anschließend gepresst und abgehangen. Wenn dies geschehen ist, wird die Paste wieder gekocht um dann heiß in Glasflaschen abgefüllt. Mit dieser Methode lässt sich die Tomatenmark ca. 1,5 Jahre halten.

Prof. Dr. Thomas Fischer: Fischer im Recht | Jurapol

Jurapol im Dialog mit Prof. Dr. Thomas Fischer Vorsitzender Richter des 2. Strafsenats am Bundesgerichtshof. Prof. Dr. Thomas Fischer ist Deutschlands bekanntester Strafrichter. Seit Januar 2015 schreibt Thomas Fischer für ZEIT ONLINE eine wöchentliche Kolumne. Es geht um Recht und Gerechtigkeit.  Wieso ist Thomas Fischer überhaupt Richter geworden? Wieso schreibt er für ZEIT ONLINE? Welche Ziele und Motive verfolgt Thomas Fischer? Jurapol führte in Baden-Baden ein Gespräch zu diesen Themen.

Prof. Dr. Martin Heger: Strafprozessrecht | Jurapol

Jurapol führte ein Gespräch am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Europäisches Strafrecht und Rechtsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin mit dem Prof. Dr. Martin Heger. Was ist das Strafprozessrecht? Wie sieht ein Strafverfahren aus? Mit diesen Fragen beschäftigten wir uns.

 

 

Linez: Träume/Dreams | Jurapol

Stefan Bridges ist unter seinem Künstlernamen Linez als Rapper und Aktivist in Berlin tätig. Linez zeigte im Jahre 2014 Präsenz auf Friedensdemonstrationen und rapte unter anderem sein Lied "Dreams". Krieg, Fremdenfeindlichkeit und Passivität werden thematisiert. Junge Menschen die politisch aktiv sind und sich sozial engagieren gibt es noch und werden immer zahlreicher. Linez Statement zeigt nur den Anfang einer neuen Generation, die nicht mehr im Guten Glauben Informationen schluckt die Massenmedien präsentieren, sondern anfängt kritisch zu hinterfragen. Demokratie und Gerechtigkeit ergibt sich nicht von alleine und lässt sich ohne zukünftiges Engagement nicht ohne weiteres aufrecht erhalten. Jurapol führte in den Räumen der freien Universität Berlin ein Interview mit Linez.

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